Haus des Holzes – ein Leuchtturmprojekt für das Bauen der Zukunft

Holzbauten in städtischem Kontext sind selten. Das soll sich in den nächsten Jahren ändern – auch der Umwelt zuliebe. An der Centralstrasse 34 in Sursee entsteht ein 6-geschossiges Dienstleistungs- und Wohngebäude aus Holz. Das Projekt wurde von Marc Syfrig Architekten entworfen und wird von der PIRMIN JUNG SCHWEIZ AG realisiert. Das Gebäude ist ein wegweisendes Bauprojekt, welches die Nachhaltigkeit in den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt gesamtheitlich berücksichtigt. Die Zertifizierung nach SNBS (Standard nachhaltiges Bauen Schweiz) und MINERGIE-P-Eco bestätigen dies.

Ein BIM-Musterprojekt

Das «Haus des Holzes» wird mittels der BIM Methode (Building Information Modeling) realisiert, bei der die vernetzte Planung, der Bau und die Bewirtschaftung des Gebäudes durch eine spezielle Software unterstützt wird. Dabei wird das gesamte Gebäude mit alle relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst. BIM erschafft vor dem Baustart einen digitalen Zwilling, der es ermöglicht, das Gebäude vor der Realisation detailliert zu prüfen und zu optimieren.

 

Cradle-to-Cradle

Das «Haus des Holzes» wird nach dem Prinzip Cradle-to-Cradle (von der Wiege zur Wiege) realisiert. Die Methode beschreibt ein Kreislaufsystem, in welchem Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle spielen. Ziel ist es, Abfälle zu reduzieren und möglichst recyclingfähige Rohstoffe zu verwenden. Das Prinzip muss bereits in die Planung des Gebäudes einfliessen, da die Baumaterialen möglichst rezyklierbar sein sollen. Wenn die verbauten Werkstoffe einfach trennbar sind, können sie nach dem Rückbau weiterverwendet werden. Holz als Bauwerkstoff eignet sich optimal dazu, da es – sofern es nicht weiter genutzt wird – biologisch restlos abgebaut und somit komplett in den biologischen Kreislauf zurückgeführt werden kann.

 

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